Wie sieht eine Ozontherapie aus?

Man unterscheidet zwischen der sog. "großen" und der "kleinen Eigenblutbehandlung" sowie der "rektalen Begasung mit Ozon".

Bei der kleinen Eigenblutbehandlung wird dem Patienten etwas Venenblut abgenommen, dieses mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch verschüttelt und in den Gesäßmuskel zurückgespritzt.

Bei der großen Eigenblutbehandlung wird dem Patienten Blut aus der Armvene in eine Einwegtropfflasche entnommen (s. Bild). Dieses Blut wird mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und anschließend wieder wie eine Infusion über den bestehenden venösen Zugang zurückgegeben.


Bei der rektalen Begasung mit Ozon wird dem Patienten mittels einer Klistierspritze das Ozon-Sauerstoff-Gemisch innerhalb von 1 - 3 Minuten in den Enddarm eingeblasen.

Welches Verfahren nun das geeignetere für den jeweiligen Patienten ist, läßt sich nur nach einer gründlichen Untersuchung durch einen erfahrenen und gut ausgebildeten Ozontherapeuten klären.
Einen gut ausgebildeten Therapeuten erkennen Sie an dem Zertifikat "Blaue Karte" HPGO3, das nur einem von der Heilpraktikergesellschaft für Ozontherapie e.V. (dem größten Zusammenschluss von praktizierenden Ozontherapeuten) geprüften Ozontherapeuten ausgehändigt wird. Durch die Mitgliedschaft in der HPGO3 wird der Ozontherapeut regelmäßig mit den aktuellsten Informationen versorgt und kann an dem jährlichen großen Ozonkongreß mit den namhaftesten Ozontherapeuten aus dem In- und Ausland teilnehmen.